Das EGT 2011 belief sich auf 10,85 Mio EUR (Vorjahr: 24,5 Mio EUR). Wesentlichste Ursache für den Rückgang war der Umstand, dass im
Stahlhandel nur geringere Margen möglich waren, nach den gewohnt hohen Gewinnbeiträgen der Vergangenheit. Die übrigen Handelsbereiche lagen zum Teil über den Erwartungen und trugen das noch immer zufriedenstellende Ergebnis des Unternehmens. Insgesamt lagen die Mengen
um ca. 15 % unter dem Volumen des Vorjahres. Ursache dafür waren die politischen Probleme in Nordafrika und dem Mittleren Osten.
Wertmäßig wurde der Mengenrückgang durch speziell im ersten Halbjahr höhere Preise kompensiert.

Die Preisentwicklung im Handel mit Stahlpro-
dukten war zu Jahresbeginn zunächst stabil,
im zweiten Halbjahr allerdings klar rückläufig. Dieser Trend wurde von hohen Volatilitäten begleitet. Im fallenden Markt ist die Nichtein-
haltung von abgeschlossenen Verträgen leider häufiger, weshalb die Erzielung nachhaltiger Gewinne umso schwieriger erreicht werden kann.
Als Anpassung an sich verändernde Marktver-
hältnisse haben wir die interne Organisation gestrafft, werden das Netz der Vertretungen teilweise neu gestalten und unsere Tochterge-

 

 

 

 

 

sellschaft in Hongkong als Drehscheibe für den
Handel im Fernen Osten ausbauen. In dieser Region ist das Ungleichgewicht zwischen Angebot
und Nachfrage noch relativ am größten und daher Betätigungspotenzial für einen Spothändler gegeben. Nischenfunktionen in verschiedenen Ländern außerhalb der Hauptproduktströme
werden wir verstärken. Wachstumspotenzial sehen wir auch bei Rohstoffen und werden diese Potenziale versuchen, mit unseren traditionellen Partnern wahrzunehmen und umzusetzen.

Das Tendergeschäft ist eher rückläufig, es bringt auch wenig Funktion, die der Händler für den Hersteller auf Dauer einbringen kann und zählt daher nicht zum Schwerpunkt unserer Aktivitäten. Das primäre Ziel ist, Funktionen für Hersteller auf nachhaltiger Basis wahrzunehmen.


 

 

 
 

 

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